Raspberry Pi Jukebox für Kinder

Vor einiger Zeit habe ich von der Toniebox erfahren. Das ist die “Revolution” für das Kinderzimmer. Ein Musikspieler ohne CDs und Kassetten. Dafür mit Spielfiguren und Musik aus der Cloud.

Nach einer kurzen Recherche gibt es die Idee in ähnlicher Form schon von vielen mit Hilfe eines Raspberry Pi umgesetzt, z.B. hier die Jukebox4Kids oder hier. Das Ziel war damit klar. Wir haben eine Kiste gefunden die eine gute Größe hat und ich habe dann nach den passenden Teilen gesucht. Die Hauptkomponente bildet der Raspberry Pi 3 mit einer 6 EUR USB Soundkarte, da der Raspi Audio Ausgang nicht ansatzweise einen erträglichen Klang liefert. Außerdem hat dieser bereits WLAN integriert um ihn später leicht mit neuer Musik bestücken zu können.

WP_20160704_14_59_24_Pro_LI

Die Idee von Tonie mit den Figuren war gut, aber ganz schön kostspielig. Daher habe ich zu einem China RFID Leser von Amazon (im Bild rechts an der Seitenwand) gegriffen plus die zugehörigen RFID Karten.

WP_20160706_22_54_22_Pro_LI

Das ganze ist günstiger und simpler als NFC. Der RFID Leser (6 EUR; 50 Karten ~15 EUR) funktioniert dabei per USB wie eine Tastatur direkt am Raspi. Nach jedem Lesevorgang “tippt” er die Nummer + ENTER ein. Auf dem Raspi selbst habe ich dazu MPD installiert und Mono. Der Raspi ist so konfiguriert, dass er direkt eingeloggt startet und über ein Startskript mono mit dieser Konsolenanwendung startet. Diese wartet im Wesentlichen auf Eingabe einer Zahl (+ENTER) und verwendet dann die Telnet Schnittstelle des MPD um eine Playliste zu laden und abzuspielen. Außerdem ist sie für die Auswertung der Taster zuständig.

Die Musik wird dabei direkt auf der SD Karte des Raspi gespeichert und eine Playliste mit der 10-stelligen Seriennummer der RFID Karte erstellt. Außerdem ist das Samba Paket installiert, womit man also jederzeit im WLAN zu Hause neue Musik und Playlisten auf der SD Karte ablegen kann. Dann noch ein Sticker auf die RFID Karte geklebt, damit leicht erkennbar ist, was “darauf” gespeichert ist.

WP_20160706_22_52_16_Pro_LI

Nun fehlte noch die Audioausgabe und ein paar Eingabemöglichkeiten (Play/Pause, Vor, Zurück, Lauter, Leiser). Für die Audioausgabe verwende ich eine Platine und Lautsprecher aus einem alten Radio (Werbegeschenk).

WP_20160706_21_03_06_Pro_LI

Hier sieht man links oben den Raspi, rechts die Verstärkerplatine aus dem Radio mit angeschlossenem Lautsprecher. Unten links liegt dabei noch ein “Übertrager” um das Audiosignal galvanisch zu trennen, da ansonsten ein Brummen auf dem Lautsprecher zu hören war. Dies liegt daran, dass der Verstärker zufällig mit 5V betrieben wird und ich diesen direkt an dem 5V Output des Raspi hängen habe. Die Verstärkerplatine hat auch gleichzeitig einen Kopfhörerausgang der bei Einstecken eines Kopfhörers den Lautsprecher unterbricht. Diese wird ebenfalls einfach nach außen am Gehäuse geführt.

Um das Gerät nicht nur anschalten zu können (was “hart” durch einen Einrastenden Taster mit LED Beleuchtung direkt in der USB Zuleitung passiert), sondern auch die anderen Funktionen verfügbar zu machen, habe ich "Arcade" Taster von eBay bestellt.

WP_20160706_21_01_38_Pro_LI WP_20160706_21_03_15_Pro_LI WP_20160706_21_02_26_Pro_LI

Die verfügbaren IO Ports am Raspi reichen um die 5 Taster aufzunehmen und die Verstärkerplatine und Power LED mit Strom zu versorgen.

Durch eine Powerbank kann das Gerät nicht nur im Kinderzimmer sondern auch im Auto und unterwegs verwendet werden. In Kürze kommt oben noch ein Griff dran und eine Markierung an die Seite an der der RFID Leser angebracht ist.

Lync Box for the team

In my last vacation, I built a Lync Box for me and my team at work with a Raspberry Pi Model 2 and 15 LEDs.

The idea came from Jon Gallant who already built the same thing for a single user. He called it beakn, the Lync Status Light and tried not only a Raspi but also some other hardware. I took the idea and made a thing for the whole team (5 people)

Hardware

First of all: How does it look like?

WP_20151020_17_07_20_Pro

It is very simple and the inside and the box is not very nice. Maybe I should build one with a 3D printer. However, it is working and we will install it in front of our space. To connect the LEDs I have used an old IDE cable which perfectly fits on the IO ports of the Raspi (after cutting one of the sides).

WP_20151020_17_07_39_Pro

Software

I’m not using Windows 10 on the Raspi because as I started the project, Windows 10 IoT had no Wifi. It is using the default Raspian Linux Image with Mono. I’m running a .NET console app on it which actually checks an Azure queue every few seconds for new messages. On the clients I’m using a plain old WinForms app without a window and the Lync SDK. It checks for Lync status changes and then sends a message to the Azure queue.

You can find the software on Github here.